Weniger Raser und Lärm in Stuttgart-West

Die Stuttgarter Zeitung berichtete am 28.01.2020 darüber, dass sich Anwohner der Rotebühlstraße durch Raser und Lärm belästigt fühlen. Uns Grünen im Bezirksbeirat West ist es seit Jahren ein Anliegen, die Belastungen durch den motorisierten Individualverkehr für die Stadtbevölkerung zu reduzieren. Dies ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um unsere Stadt noch lebenswerter zu machen. Einen wichtigen Schritt dafür bildet die Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Stuttgart, wodurch vor allem auf Betreiben von uns Grünen stadtweit Tempo 40 eingeführt werden wird. Zusätzlich kann es natürlich sinnvoll sein, auf Schwerpunktstrecken zusätzliche Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuführen, wie dies beispielsweise auf der Theodor-Heuss-Straße geschehen ist. Wichtig ist es dabei natürlich auch, diese Geschwindigkeitsbegrenzungen regelmäßig zu kontrollieren.

Speziell auf die Problematik in der Rotebühlstraße haben wir im Bezirksbeirat West bereits im Juni 2018 hingewiesen. Hierbei haben wir mobile Geschwindigkeitskontrollen und einen Bericht der Verwaltung zu den Ergebnissen dieser Kontrollen gefordert.

Daneben wollen wir die Menschen durch positive Anreize dazu bringen, auf nachhaltige Mobilitätsformen umzusteigen. Eine Maßnahme, die die Rotebühlstraße betrifft, ist unsere Forderung nach einem vierten Fußgängerüberweg an der Kreuzung Rotebühl-/Schwabstraße, für den unserer Meinung nach notfalls auch ein Fahrstreifen der ohnehin überdimensionierten Rotebühlstraße genutzt werden könnte. Hierfür wollen wir uns weiterhin vehement einsetzen.

Außerdem möchten wir im gesamten Stuttgarter Westen eine Verbesserung der Situation für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen erreichen. Um diese Mobilitätsformen attraktiver zu machen, müssen wir für schnelle und sichere Verbindungen sorgen. Dabei müssen wir nicht zuletzt die aktuelle Verteilung der Verkehrsfläche zwischen den verschiedenen Formen der Mobilität kritisch überdenken. Kontrollierte Geschwindigkeitsbegrenzungen bieten ebenfalls eine gute Möglichkeit, für mehr Sicherheit der übrigen Verkehrsteilnehmer*innen zu sorgen.

Wir werden diese Problematik immer wieder im Bezirksbeirat aufgreifen. Gleichzeitig möchten wir alle Bürger*innen ermutigen, solche Beobachtungen auch direkt über die Möglichkeit der gelben Karte an die Stadtverwaltung zu melden (www.stuttgart.de/gelbe-karte).

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